Was leistet Wachstum?
(c) DBT/ Simone M. Neumann (17.01.2012) Ein heftiger Streit über den Wachstumsbegriff und über die Bedeutung einer steigenden Wirtschaftsleistung für die ökonomische wie gesellschaftliche Entwicklung prägte am Montagnachmittag den Auftakt der Sitzung der Enquetekommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität". Dies berichtet die Parlamentskorrespondenz des Deutschen Bundestages.
Die FDP-Abgeordnete Judith Skudelny wies Kritik, ein dynamisches Wachstum habe negative Auswirkungen auf die Umwelt, mit dem Argument zurück, eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sei für ökologische Fortschritte unabdingbar.
Lesen Sie hier den Artikel der Parlamentskorrespondenz des Deutschen Bundestages.
Lesen Sie hierzu den Artikel "Enquetekommission uneins: Wie weit wollen wir noch wachsen? in der TAZ.
Lesen Sie hierzu den Artikel "Wiener Schnitzel statt Wachstum" auf Spiegel Online.
Aus der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität -
Skudelny auf einen Kaffee mit ihrem Fraktionskollegen Björn Sänger
(10.03.2011) Der FDP-Bundestagsabgeordnete Björn Sänger lädt regelmäßig andere FDP-Politiker zu einem Gespräch "auf einen Kaffee" ein. Mit Judith Skudelny sprach er über die Enquete-Kommission ''Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft''.Enquete-Kommission
Das betrifft nicht nur die fossilen Energieträger, sondern besonders auch den Bereich der Seltenen Erden/ Mineralien sowie Material- und Prozessforschung in Deutschland.
Den fraktionsübergreifenden Antrag zur Einsetzung der Enquete-Kommission können Sie hier abrufen.
Hier finden Sie eine Power Point Präsentation die Ihnen die Arbeit der Enquete Kommission näher bringen soll.
Enquete-Kommission
Am 17.01.2011 tagte die neue Enquete erstmalig im Anschluss an die konstituierende Sitzung. Obfrau für die Liberalen ist die Mittelstandbeauftragte der FDP-Bundestagsfraktion, Claudia Bögel. Zusammen mit dem jugendpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Florian Bernschneider, und die FDP-Berichterstatterin für Lärmschutz, Judith Skudelny, werden die liberalen Kommissionsmitglieder in den kommenden zwei Jahren konkrete Handlungsempfehlungen für das Parlament erarbeiten. Portal liberal befragte Judith Skudelny zu Ihrer Arbeit in der Enquete-Kommission:
1. Der Bundestag hat eine Enquete-Kommission mit dem Titel: "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft" eingesetzt. Langer Titel, worum geht es eigentlich konkret in dem Gremium?
Skudelny: In der Enquete-Kommission werden wir darüber sprechen, wie genau der Wohlstand in Deutschland definiert werden muss. Reicht es, die Produktivität zu messen oder müssen noch andere, so genannte "weiche" Faktoren wie Glück, Zufriedenheit, Gesundheit etc. mit berücksichtigt werden? Wir werden darüber diskutieren, wie gegebenenfalls solche Faktoren objektiv bewertet werden können, ohne sie zum "Spielball" der jeweiligen Politik zu machen.
Darüber hinaus wird sich die Enquete über den Wachstumsbegriff Gedanken machen müssen. Hier ist insbesondere die Frage interessant, wie wir Ökologie und Ökonomie miteinander vereinbaren, das heisst ein umwelt- und generationengerechtes Wachstum gewährleisten können. Letztlich wird es darauf basierend um die Frage gehen, wie wir die deutsche Soziale Marktwirtschaft weiter entwickeln können.
2. Wie wichtig war es, eine solche Kommission einzusetzen?
Skudelny: Die Fragestellungen der Kommission sind von grundsätzlicher Bedeutung. Es ist wichtig, dass wir versuchen, parteiübergreifende Antworten zu finden. Genau das ist das Ziel der Enquete, vielleicht etwas weniger politisch als mehr sachlich an den für die Gesellschaft zentralen Sachfragen zu arbeiten. Insofern hat die Kommission eine zentrale, wichtige Aufgabe.
3. Warum ist das Ihrer Ansicht nach ein liberales Thema?
Skudelny: Weil die Liberalen die Wirtschafts- und Mittelstandspartei in Deutschland sind. Wie nachhaltiges Wachstum aussieht und wie die Rahmenbedingungen hierfür gesetzt werden müssen, sind unsere Kernthemen. Ich bin daher auch persönlich ein bisschen stolz darauf, an einer für die FDP so wichtigen Enquete mitarbeiten zu dürfen.
4. Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?
Skudelny: Mein politischer Fokus liegt bei dem Thema nachhaltiges Wachstum. Wie muss das Wachstum in Deutschland erfolgen, damit alle Bürger daran beteiligt werden? Welche Rahmenbedingungen muss die Politik setzen, damit die soziale Schere nicht weiter aufgeht und alle Bürger am Wohlstand teilnehmen können? Wichtig ist in dem Zusammenhang sicherlich auch, wie sich Deutschland künftig global positioniert.
Als Mitglied im Umweltausschuss ist das Thema Ressourcenschonung ein zentraler Punkt. Auch hier möchte ich mich mit meinem Wissen aus dem Umweltbereich aktiv einbringen.
5. Haben Sie schon Favoriten für die Sachverständigen-Plätze?
Skudelny: Die Sachverständigen sind schon benannt. Ich hatte heute die Gelegenheit, alle Benannten persönlich in einem Gespräch kennenzulernen. Und ich darf sagen: Sie genießen alle meinen höchsten Respekt. Ich freue mich, dass die FDP so profilierte Sachverständige für die Aufgabe gewinnen konnte. Und vor allem freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit so fachkundigen Persönlichkeiten.
Lesen Sie den vollständigen Bericht auf portal Liberal hier.






