FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny spricht in Kirchheim zu Polizeieinsatz bei Stuttgart 21 und Laufzeitverlängerung


Judith Skudelny und der FDP-Ortsvorsitzende Jürgen Ellwanger (21.10.2010) Der Polizeieinsatz bei der Demonstration gegen Stuttgart 21 und die Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke waren zentrale Themen der liberalen Bundestagsabgeordneten Judith Skudelny bei der Kirchheimer FDP am 20. Oktober 2010.
Skudelny bekannte sich aber erneut zu Stuttgart 21. Sie warnte die Gegner des Projekts davor, das Recht auf Meinungsäußerung mit einem Meinungserzwingungsrecht zu verwechseln.
Auch den Beschluss zur Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke begründete Skudelny: "Auf den Atomstrom können wir derzeit nicht verzichten. Wir können sonst unsere Klimaschutzziele nicht mehr erfüllen. Ein schneller Ausstieg würde außerdem unser Stromnetz vor enorme Herausforderungen stellen. Das Stromnetz muss für die effiziente Nutzung der Erneuerbaren Energien umgebaut werden. Dieser Umbau geht aber nicht schnell genug vonstatten." Die Regierung habe daher entschieden, die Laufzeiten der deutschen Kernkraftanlagen zu verlängern. "Damit bleibt auch die Wertschöpfung im Land", so Skudelny. Ein Ausstieg würde uns übrigens nicht wirklich vom Atomstrom befreien, so Skudelny weiter. Denn Deutschland müsste die bei einem frühzeitigen Ausstieg entstehende Stromlücke über Stromimporte aus unseren Nachbarländern schließen. Das wäre in den meisten Fällen Atomstrom.
Der Ortsvorsitzende Albrecht Ellwanger moderierte anschließend die ausführliche Diskussion. Danach hielt der Ortsverband noch seine alljährliche Mitgliederversammlung ab. Ein interessanter Punkt stand hier noch auf der Tagesordnung, die Umbenennung des Ortsverbandes in: "FDP Ortsverband Kirchheim - Weilheim - Lenninger Tal" Die Umbenennung wurde nach ausführlicher und lebhafter Diskussion mit wenigen Gegenstimmen letztlich beschlossen.






