FDP Leinfelden-Echterdingen gegen verschärftes Tempolimit
Klenks den Schienenbonus ganz abzuschaffen, haben die Liberalen bereits im Koalitionsvertrag verankert - bislang freilich ohne Resonanz im Verkehrsministerium.
"Der Verkehrsminister darf das nicht weiter verschleppen," fordert daher Stadträtin Judith Skudelny. Sie plädiert - wie auch OB Klenk - mit Nachdruck für besseren Lärmschutz auf der vorhandenen Bahnstrecke durch LE.
Brisant wird es aus ihrer Sicht, wenn in Zukunft der Fernverkehr durch die Stadt rollen sollte. "Dann muss im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens die jetzige S-Bahn-Strecke nicht als Bestands-, sondern als Neubaustrecke deklariert werden", wiederholt Skudelny frühere Forderungen.
Bei einer stark veränderten Nutzung einer bestehenden Strecke könnte das möglich sein. Dann müsste tagsüber ein Lärmpegel von 49 dB(A) eingehalten werden. Bei Bestandsstrecken hingegen wird eine Lärmsanierung erst zwingend, wenn dauerhaft 60 dB(A) überschritten werden, was nach bisherigen Messungen in LE nicht der Fall ist, selbst dann nicht, wenn der Fernverkehr über die S-Bahn-Trasse geleitet wird.






