''Feuerwehrführerschein'' hilft Feuerwehren und stärkt Ehrenamt im Landkreis Esslingen

auto-im-vergleich.de / pixelio.de (07.04.2011) Der Bundestag hat in dieser Woche der Einführung des sogenannten Feuerwehrführerscheins zugestimmt.
"Damit ermöglichen wir den Freiwilligen Feuerwehren und den Katastrophenschutzorganisationen, ihre Nachwuchskräfte auf Einsatzfahrzeugen bis 7,5 Tonnen selbst auszubilden und zu prüfen.
Mit dem Feuerwehrführerschein können dauerhaft engagierte junge Menschen zum Dienst an der Gesellschaft motiviert werden. Dies gilt insbesondere auch für die über 1000 Mitglieder der Jugendfeuerwehren im Landkreis Esslingen", so die FDP-Bundestagsabgeordnete Skudelny.
Nötig geworden war die Einführung des Feuerwehrführerscheins aufgrund des Europäischen Führerscheinrechts. Danach dürfen mit einer ab 1999 erworbenen Fahrerlaubnis der Klasse B (Pkw) nur noch Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gefahren werden. Viele freiwillige Helfer im Katastrophenschutz haben nur einen Pkw-Führerschein. Der Erwerb eines Führerscheins Klasse C 1 für Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen ist jedoch sehr teuer.
Zudem hob Skudelny hervor, dass durch den Feuerwehrführerschein die Kommunen finanziell entlastet werden: Teure Nachschulungen würden künftig entfallen.
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