Judith Skudelny beim Verbands berufstätiger Mütter e.V in Stuttgart
Qualifizierter Ausbau der Tagesbetreuung ist dringend 
(07.05.2010) Viele Frauen mit Kindern wollen heute arbeiten. Oft haben sie eine gute Ausbildung. Sie scheitern jedoch in vielen Fällen an fehlender Betreuung für ihre Kinder. Vor allem alleinerziehenden Müttern droht, unter die Armutsgrenze zu fallen.
Vor dem Hintergrund erscheint es kontraproduktiv, am Rechtsanspruch auf einen Platz zur Kinderbetreuung zu sägen, um den Kommunen vermeintlich Geld zu sparen. Immerhin fehlen allein in Badan-Württemberg rund 50 000 Kitaplätze, um bis 2013 nicht nur einen Rechtsanspruch zu gewährleisten, sondern auch die Betreuungsquote von 35 Prozent zu erreichen. Sie liegt aktuell bei 15,8 Prozent. Nicht weniger wichtig ist allerdings die schnelle Einführung von Ganztagsschulen mit qualifizierter Betreuung an sämtlichen Schultypen, von der Hauptschule bis zum Gymnasium.
Darauf verwies Stadträtin Judith Skudelny am 07. Mai 2010 in Ihrem Vortrag auf einer Veranstaltung des Verbands berufstätiger Mütter e.V. (www.vbm-online.de).
In seinem Namen fordert die VBM-Frau Ulrike Plate "Ganztagesschulen, in denen sich Lern- und Entspannungsphasen abwechseln und die alle Schüler/innen gemeinsam bis in den Nachmittag hinein besuchen." Einig waren sich die beiden Referenten darin, dass sich einiges in den Kommunen ändern müsse, damit Eltern nicht nur Geld verdienen, sondern auch beruflich Karriere machen können, wenn sie es wollen. In dem Zusammenhang wies Skudelny auf das wegweisende und bundesweit einmalige Betreuungskonzept von LE in Sachen Pflege von Kleinkindern durch Tagesmütter hin. Es sei "vorbildlich in Finanzierung und Qualität", so Skudelny. Die Verantwortlichen hätten frühzeitig erkannt, dass qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ein Standortfaktor sei und den Ausbau seit Jahren aktiv gefördert.
Lesen Sie die Pressemitteilung des Verbandes berufstätiger Mütter hier.






