Judith Skudelny zu Gast beim Kreisbauernverband Esslingen
Am 20.04.2011 traf sich Judith Skudelny mit Vertretern des Kreisbauernverband Esslingen, um sich über die Situation der Landwirtschaft in Metropolregionen zu informieren. Im Gespräch mit den Kreisvorsitzenden und beim Besuch auf dem Betrieb Reinhold Hägele in Kirchheim-Ötlingen nahm die Abgeordnete viele Eindrücke mit und sagte einen regen Austausch mit dem Verband zu.
Im Landwirtschaftlichen Wochenblatt, Ausgabe 17/11 wurde über den Besuch berichtet: Zunächst besichtigten Judith Skudelny und ihr Büroleiter Thomas Behm mit den Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes, Siegfried Nägele und Michael Zimmermann, dem Ortsobmann von Kirchheim-Ötlingen, Reinhold Hägele, sowie dem Kreisgeschäftsführer Florian Dangel die rund 20 Hektar großen Flächen entlang der A 8, die im Zuge der Bahn-Neubaustrecke als Deponie für Tunnelaushub geplant waren.
Beim Anblick der nahezu letzten freien landwirtschaftlich nutzbaren Flächen der Gemarkung wurde den Gästen das in der Metropolregion vorherrschende Problem der Versiegelung und des Flächenverlustes deutlich. Die Abgeordnete begrüßte es, dass sich im aktuellen Planungsstand nach Einwänden des Kreisbauernverbandes der Erhalt der Flächen abzeichnet. Einkommensstandbein Biogas Aufgrund der Zuständigkeit des Umwelt-Ausschusses für die Energiepolitik erkundigte sich Skudelny auch, wie vom Berufsstand die aktuelle Diskussion um die EEG-Novelle gesehen wird.
Siegfried Nägele betonte, dass im Kreis Esslingen Biogasanlagen keine agrarstrukturelle Probleme verursachten. Vielmehr sei die Biogasnutzung aus Sicht der Landwirtschaft als Diversifizierungsmöglichkeit grundsätzlich positiv zu bewerten. Jedoch könne die Diskussion um den NaWa-Ro-Bonus aufgrund von Entwicklungen in anderen Regionen nachvollzogen werden.
Schließlich wurde mit Skudelny auch über die Zukunft der Landwirtschaft in der Region im Allgemeinen diskutiert. Hierbei konnten die Verbandsvertreter der Volksvertreterin insbesondere das Spannungsfeld zwischen Verbraucher- und Kundennähe, aber auch die limitierten Wachstumschancen aufgrund der vielfältigen, in einer dichtbesiedelten Region aufeinandertreffen Interessen verdeutlichen.
Die Vertreter des Kreisbauernverbandes machten deutlich, dass im Zuge der momentan diskutierten GAP-Reform die Direktzahlungen als verlässliche Rahmenbedingungen für die Zukunft der Landwirtschaft auch in einer Metropolregion wichtig sind.
Siegfried Nägele betonte, dass im Kreis Esslingen Biogasanlagen keine agrarstrukturelle Probleme verursachten. Vielmehr sei die Biogasnutzung aus Sicht der Landwirtschaft als Diversifizierungsmöglichkeit grundsätzlich positiv zu bewerten. Jedoch könne die Diskussion um den NaWa-Ro-Bonus aufgrund von Entwicklungen in anderen Regionen nachvollzogen werden.
Schließlich wurde mit Skudelny auch über die Zukunft der Landwirtschaft in der Region im Allgemeinen diskutiert. Hierbei konnten die Verbandsvertreter der Volksvertreterin insbesondere das Spannungsfeld zwischen Verbraucher- und Kundennähe, aber auch die limitierten Wachstumschancen aufgrund der vielfältigen, in einer dichtbesiedelten Region aufeinandertreffen Interessen verdeutlichen.
Die Vertreter des Kreisbauernverbandes machten deutlich, dass im Zuge der momentan diskutierten GAP-Reform die Direktzahlungen als verlässliche Rahmenbedingungen für die Zukunft der Landwirtschaft auch in einer Metropolregion wichtig sind.






