Laufzeitverlängerung nicht aus Spaß beschlossen
Skudelny greift die SPD scharf anRainer Sturm / pixelio.de (15.12.2010) Die Laufzeiten der AKW werden nicht aus Spaß verlängert", so Skudelny zu den Äußerungen des baden-württembergischen SPD-Vorsitzenden.
"2001 wurde zwar der Ausstieg beschlossen, jedoch sind die Voraussetzungen für eine echte Energiewende nicht geschaffen worden. Auch die EnBW ist von fehlenden Stromleitungen und Energiespeichern sowie noch hohen Kosten der erneuerbaren Stromproduktion betroffen", erläutert das Mitglied des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag.
Zwar sei laut Skudelny Baden-Württemberg ein Stromexportland. "Dabei handelt es sich aber um Strom aus fossilen Energieträgern, der dann bspw. nach Frankreich verkauft wird, wenn deren Kernkraftwerke aufgrund von hohen Außentemperaturen nicht auf Volllast laufen können", erklärt Skudelny.
Ein Abschalten der AKW würde in Baden-Württemberg zu einer Stromverknappung führen. Die fehlenden Strommengen müssten dann entweder zugekauft oder durch weitere fossile Anlagen gedeckt werden. "In beiden Fällen würden die Strompreise steigen," so Skudelny, und sowohl Verbraucher als auch die Industrie ist schon heute durch Steuern und Umlagen europaweit mit den dritthöchsten Stromkosten belastet. Entweder es handelt sich bei den Abschaltplänen der SPD um Wahlkampfgetöse", resümiert Skudelny, oder der SPD-Landesvorsitzende hat schlicht keine Ahnung."
Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf hier.
Ein Abschalten der AKW würde in Baden-Württemberg zu einer Stromverknappung führen. Die fehlenden Strommengen müssten dann entweder zugekauft oder durch weitere fossile Anlagen gedeckt werden. "In beiden Fällen würden die Strompreise steigen," so Skudelny, und sowohl Verbraucher als auch die Industrie ist schon heute durch Steuern und Umlagen europaweit mit den dritthöchsten Stromkosten belastet. Entweder es handelt sich bei den Abschaltplänen der SPD um Wahlkampfgetöse", resümiert Skudelny, oder der SPD-Landesvorsitzende hat schlicht keine Ahnung."
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