Pressemitteilung: Gut gemeint und schlecht gemacht - verfehlter Klimaschutz durch Energiesparlampen
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wrw / pixelio.de (02.12.2010) Zu der aktuellen Untersuchung des Umweltbundesamtes zum Gefährdungspotenzial von quecksilberhaltigen Energiesparlampen erklären die Berichterstatterin für EU-Umweltpolitik, Judith Skudelny und der Berichterstatter für Chemikalienpolitik der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Lutz Knopek:
Das Glühbirnenverbot war von Anfang an falsch. Dieses wurde im Jahr 2008 eingeführt, um den Kohlendioxidausstoß auf europäischer Ebene einzuschränken.
Bereits bei der Einführung der Stromsparlampe war das Quecksilberproblem bekannt und wurde insbesondere im Zusammenhang mit der Müllentsorgung diskutiert: Die Glühbirnen landen oft im Hausmüll und werden eben nicht umweltgerecht entsorgt. Der Bürger hat zudem nie verstanden, wieso denn auch die letzte selten benutzte Kellerlampe kostenaufwendig ausgetauscht werden soll.
Das Glühbirnenverbot ist ein weiterer Beweis dafür, dass staatlicher Dirigismus oft das Gegenteil von dem bewirkt, was ursprünglich beabsichtigt war. Wir müssen die Probleme an der Wurzel bekämpfen. Das geht nur mit einem aufgeklärten Umweltschutz für mündige Bürger.






