Pressemitteilung: Skudelny stellt sich hinter Stuttgart 21
Jens Zehnder / pixelio.de Die Bundestagsabgeordnete der FDP Judith Skudelny stellt sich hinter Stuttgart 21: „Die Autobahnen und Bundesstraßen um Stuttgart sind seit Jahren überfüllt, der Stuttgarter Flughafen zu Spitzenzeiten an den Grenzen seiner Kapazität.“ so Skudelny. „Eine zweite Start- und Landebahn ist keine Option, aber irgendeine Verbesserung der verkehrlichen Anbindung der Region brauchen wir!“
Die Einwände mancher Gegner kann Skudelny nachvollziehen: „Gerade direkt Betroffene kann ich gut verstehen. Es gibt Bedenken bei der Taktung des öffentlichen Nahverkehrs, beim Lärm, Einschränkungen während der Bauphase. Hier muss ein offener Dialog über Verbesserungen geführt werden.“ sagt Skudelny. „Nicht verstehen kann ich die grundsätzlichen Bedenken. Diese kommen einfach ein paar Jahre zu spät.“
Die Kostenseite sieht Skudelny kritisch. Rund einem Prozent des städtischen und gut zwei Prozent des jährlichen Landeshaushalts bis 2021 für wichtige Infrastrukturprojekte auszugeben, hält sie dennoch für vertretbar. „Auch Steigerungen bei den Baukosten überfordern die Träger des Projekts nicht.“, so Skudelny. „Auch wenn es schöner gewesen wäre, die Kosten bereits im Vorfeld abschließend zu wissen. Aber jeder, der schon mal an einem Bauprojekt beteiligt war, weiß, dass die Umsetzung meist teurer wird als geplant – egal ob beim privaten Hausbau, der Sanierung einer Schule oder eben dem Umbau eines Bahnhofs.“ „Dabei“, sagt sie, „liegen die größten Kostensteigerungen in der Verbindung nach Ulm – und da würden sie auch beim Belassen des Kopfbahnhofs anfallen.“
Und: K21 hieße auch nicht, alles so zu belassen wie es ist. Gegenentwürfe sehen auch Tunnel vor. Alternativ dazu sollen die Schienen überirdisch durch das Neckartal in die Filderebene geführt werden. „Dass diese Varianten besser oder billiger sind, bezweifle ich,“ sagt Skudelny. „Außerdem würden neue Planungen das Vorhaben weitere zehn bis fünfzehn Jahre verzögern. Ob dann jedoch noch die fünf Milliarden Euro vom Bund zur Verfügung stehen, kann heute keiner sagen.“ Bundestagsabgeordnete aus anderen Bundesländern stünden auf jeden Fall schon bereit, um das frei werdende Geld aus Stuttgart in ihre Infrastruktur zu investieren.
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Und: K21 hieße auch nicht, alles so zu belassen wie es ist. Gegenentwürfe sehen auch Tunnel vor. Alternativ dazu sollen die Schienen überirdisch durch das Neckartal in die Filderebene geführt werden. „Dass diese Varianten besser oder billiger sind, bezweifle ich,“ sagt Skudelny. „Außerdem würden neue Planungen das Vorhaben weitere zehn bis fünfzehn Jahre verzögern. Ob dann jedoch noch die fünf Milliarden Euro vom Bund zur Verfügung stehen, kann heute keiner sagen.“ Bundestagsabgeordnete aus anderen Bundesländern stünden auf jeden Fall schon bereit, um das frei werdende Geld aus Stuttgart in ihre Infrastruktur zu investieren.
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