Mein Wahlkreis Nürtingen und der Landkreis Esslingen - Judith Skudelny (FDP)

Skudelny: Einbau des Flüsterasphalts zwischen Esslingen-Mettingen und Oberesselingen sowie zwischen Esslingen-Sirnau und Reichenbach beginnt in den Sommerferien

B10 bei Esslingen
B10 bei Esslingen

(04.05.2010) Eine erfreuliche Nachricht hat die FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny aus dem Landkreis Esslingen vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke (FDP) erhalten.

Wie der FDP-Staatssekretär mitteilte, wird nach Auskunft der Auftragsverwaltung Baden-Württemberg in den Sommerferien der Einbau des lärmtechnisch optimierten Splittmastix-Asphalts („Flüsterasphalt") auf der B 10 zwischen Esslingen und Uhingen zu Ende geführt.

„Damit werden endlich die verbleibenden Lücken zwischen Esslingen-Mettingen und Oberesselingen sowie zwischen Esslingen-Sirnau und Reichenbach geschlossen. Die Anwohner können dann mit einer spürbaren Lärmentlastung rechnen. Konkret wird dem Flüsterasphalt wegen seiner Offenporigkeit eine Lärmminderung von 5 bis 8 Dezibel zugeschrieben.“, so Judith Skudelny.

Beim Abschnitt der B 10 von Esslingen bis Uhingen handelt es sich um eine von zwei Versuchsstrecken in Baden-Württemberg zur Erprobung des neuartigen Fahrbahnbelags. In den beiden Teilabschnitten zwischen Körschbrücke bei Esslingen-Sirnau und Oberesslingen sowie zwischen Reichenbach und Uhingen wurde in den Jahren 2008 und 2009 bereits der lärmarme Straßenbelag eingebaut. „Auf den Brücken des Plochinger Dreiecks wird der lärmoptimierter Splittermastix-Asphalt aber nicht verbaut werden können“, so Skudelny.Wie ihr Staatssekretär Jan Mücke (FDP) mitgeteilt hat, ist die Sanierung für 2015 geplant. Jedoch sei der Flüsterasphalt für den Einsatz auf Brückenbauwerken – zumindest in der jetzigen Funktionsweise – nicht geeignet. Der Grund liegt in den Asphalteigenschaften bei Regen. Anders als bei anderen Straßenbelägen wird hier nicht dasWasser vollständig über die Oberfläche abgeleitet, sondern läuft in die darunter liegende Schicht. Staatssekretär Mücke betonte, dass die Bauwerke dadurch leichter zu Korrosionsschäden neigen können. Aus Sicherheitsgründen sind offenporige Deckschichten auf großen Brücken daher zu vermeiden. Judith Skudelny kann dies nachvollziehen: "Hier geht Verkehrssicherheit vor Lärmschutz".

Zusatzinformationen:
Die Ableitung des Wassers erfolgt beim offenporigen Splittermastix-Asphalt über die wasserführende Deckschicht. Sie liegt unter der Fahrbahnoberfläche und ist circa 4 Zentimeter dick. Das Wasser steht an den Fugen bei der Kappe bzw. an den  Fahrbahnübergängen an und hat damit die Möglichkeit, leichter unter die Abdichtung der Bauwerke zu gelangen.

Pressemitteilung als pdf

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