Mein Wahlkreis Nürtingen und der Landkreis Esslingen - Judith Skudelny (FDP)

Skudelny: Erneute Verlängerung des Kurzarbeitergeldes gutes Signal für den Landkreis Esslingen


Quelle: Andreas Morlok / pixelio.de
(Leinfelden-Echterdingen. 24.09.2010) Nachdem der Bundestag mit den Stimmen von Union und FDP bereits im Juli beschlossen hatte, das Kurzarbeitergeld erst Ende März 2012 und damit 15 Monate später als geplant auslaufen zu lassen, zog der Bundesrat am 24.09 nach.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny aus Leinfelden-Echterdingen begrüßte dies mit Blick den Landkreis Esslingen ausdrücklich: "Von der Verlängerung profitieren zahlreiche mittelständische Unternehmen in unserer Region. Noch im März gab es im Landkreis Esslingen über 600 Betriebe mit über 10.000 Mitarbeitern, die das Kurzarbeitergeld genutzt haben." Die Kurzarbeiterregelung noch einmal zu verlängern, bezeichnete die FDP-Abgeordnete als richtig. So werde verhindert, dass die Unternehmen, die erst spät von der Krise betroffen gewesen seien, leer ausgingen.


Bei der Kurzarbeit können Unternehmen die Arbeitszeit vorübergehend verringern. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt für diese Ausfallzeiten die Lohnzahlungen an die Arbeitnehmer zu etwa zwei Dritteln. Verlängert wurde nun nochmals die Regel, wonach die Agentur zusätzlich auch den Arbeitgeberanteil an den Sozialleistungen übernimmt.


Neben der Verlängerung der Kurzarbeiterregelung bleiben nach Willen des Bundesrates weitere bisher befristete Regelungen erhalten. Dabei handelt es sich um die Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer, den Eingliederungszuschuss für Ältere sowie die Weiterbildung beschäftigter älterer Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Unternehmen.
 
Skudelny zeigt sich überzeugt, dass der Arbeitsmarkt trotz Wirtschafts- und Finanzkrise vor allem wegen der Kurzarbeitergeld-Regelung so gut dastehe. So hätten Unternehmen durch Kurzarbeit höhere Lohnstückkosten, aber wegen der geringeren Stundenzahl verringerte Lohnkosten. Damit können sie wettbewerbsfähig bleiben. Die Lohneinbußen sind nicht schön, aber werden meist akzeptiert. Denn schließlich geht der Arbeitsplatz dadurch nicht verloren.
 
 

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