Skudelny (FDP): Landkreis Esslingen wird profitieren: Mehr Wettbewerb und geringere Preise für Kunden durch Busfernverkehr
Bisher schützt das Personenbeförderungsgesetz mit seinen überholten Vorstellungen aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einseitig das Monopol der Deutschen Bahn im Fernverkehr", erläutert die FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny aus dem Landkreis Esslingen."
Das entspricht in keiner Weise unseren ordnungspolitischen Vorstellungen und ist wettbewerbsfeindlich. Die Bürger sollen in Zukunft selbst entscheiden können, ob sie für ihre Fernreise die Bahn oder eine kostengünstige Busverbindung wählen." Die schwarz-gelbe Koalition will daher mit dem Gesetz zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften in Deutschland dem Busfernverkehr zum Durchbruch verhelfen und damit eine kostengünstige Alternative zum Bahnverkehr schaffen.
"Es ist nicht Aufgabe des Staates, durch Gesetze bei Fernreisen lediglich die Bahn zu schützen", begründet Skudelny die Gesetzesinitiative der Bundesregierung. "Das behindert nicht nur die unternehmerische Handlungsfreiheit, sondern ist auch Bevormundung, die heute nicht mehr akzeptabel ist." Insbesondere mittelständischen Unternehmern eröffnet die Liberalisierung des Busfernverkehrs neue Chancen. Auch wird sie zu mehr Angeboten für die Kunden führen, die sich künftig zwischen Bahn und Bus entscheiden können. "Die FDP hat diese Öffnung angestoßen und lange dafür gekämpft", so die Abgeordnete.
Im Luftverkehr hat die Liberalisierung vor einigen Jahren dazu geführt, dass innerdeutsche Flüge erheblich billiger geworden sind. Dies erhofft sich die FDP nun auch durch die Liberalisierung des Busfernverkehrs: mehr Wettbewerb und damit geringere Preise für die Kunden. Voraussichtlich bis Ende des Frühjahrs soll das Gesetz vom Bundestag beschlossen werden. Skudelny ist sich sicher: "Gerade in der dicht besiedelte Region in und um Stuttgart wird es bald viele Busfernreiseangebote geben."








