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Staatssekretär Ernst BFDP-Staatssekretär Burgbacher bei Roto Frank in Leinfelden-Echterdingen

Miniawy, Dörr, Keill, Keill, Burgbacher Weitmann
Miniawy, Dörr, Keill, Keill, Burgbacher Weitmann
(02.03.2011) Im Rahmen seines Besuchs in Leinfelden-Echterdingen hat der FDP-Politiker  Ernst Burgbacher, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, zusammen mit Carlheinz Weitmann von der Industrie- und Wirtschaftsvereinigung die Firma Roto Frank AG in Leinfelden besucht.

Die Nummer 1 in Sachen Fenster- und Türtechnologie zählt zu jenen "heimlichen Marktführern", die Deutschlands Exportstärke begründen und zur dynamischen Wirtschaftsentwicklung beitragen. Daher betonte der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Rottweil/Tuttlingen, dass ihm in seiner politischen Funktion in Berlin Erhalt und Förderung des Mittelstands besonders am Herzen liegen. Schließlich seien es mittelständische Betriebe, die solide Arbeitsplätze schaffen, in ihrer jeweiligen Region tief verwurzelt sind und damit das Rückgrat von Wirtschaft und Gesellschaft bilden.


Dr. Keill und Parl. Staatsekretär Burgbacher
Dr. Keill und Parl. Staatsekretär Burgbacher
Diese Rolle können sie allerdings weiterhin nur erfüllen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Darauf verwies Dr. Eckhard Keill, Vorstandsvorsitzender der Roto Frank, im Gespräch mit Burgbacher.

Große Sorge bereite ihm die aktuelle Diskussion über die Leiharbeit, die viele Mittelständler "in den Grundfesten bedroht". Nur mit Leiharbeitern könnten die starken saisonalen Schwankungen in der Produktion aufgefangen werden. Ohne Leiharbeit seien die deutschen Produktionsstandorte und damit auch viele "normale" Arbeitsplätze in akuter Gefahr. Viele Unternehmen wären dann gegen ihren Willen gezwungen, ins Ausland zu gehen, das flexiblere Arbeitsbedingungen bietet - eine Gefahr, die auch der Staatssekretär sieht. Zudem erachtet Keill die Leiharbeit als einen guten Weg, um zeitlich begrenzte Arbeitsplätze in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln, wie das bei Roto Frank immer wieder der Fall sei.


Keill plädierte zudem für eine kontrollierte Zuwanderung qualifizierter Arbeitnehmer, und zwar rechtzeitig, da schon heute allein am Standort Leinfelden-Echterdingen 15 Ingenieure fehlen. Ähnliche Forderungen stellt auch die FDP. Nicht zuletzt würde das Unternehmen auch mehr Frauen in technischen Berufen schätzen, zumal es sehr flexible Arbeitszeitmodelle bietet, um seine Arbeitskräfte an sich zu binden. Wohl schon deshalb sind Ausbildungsplätze bei Roto Frank sehr begehrt, umso mehr, als bislang alle Azubis übernommen worden sind, selbst in der jüngsten Krise, weil man "Ausbildung nicht nach Kassenlage" betreiben wolle.

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