Stuttgart 21
Die Kräfte bündeln – für Leinfelden-Echterdingen
(09.12.2011) Die Volksabstimmung ist gelaufen.Für Leinfelden-Echterdingen sind die Würfel allerdings nicht ganz gefallen.Denn noch steht die Planfeststellung für unseren Bauabschnitt an. Als positiv sehen wir die ersten Reaktionen der Projektgegner, die offensichtlich in der Mehrzahl in der Realität angekommen sind.
Jetzt geht es nicht mehr darum, das Projekt als Ganzes zu kippen, sondern einen für die Stadt akzeptablen Kompromiss zu finden. Ein Ausrutscher sind hoffentlich Meinungen wie jene an der Mahnwache am Hauptbahnhof, dass beim Volksentscheid pro S 21 "die Demokratie verloren" haben. Im Gegenteil. Nicht umsonst ist laut Abraham Lincoln Demokratie die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk. Und das hat in dem Fall schließlich eindeutig gesprochen.
In dem Sinne sollten wir zusammen dafür eintreten, eine realistische und realisierbare Lösung für Leinfelden-Echterdingen schnell auf die Beine zu stellen. Dafür müssen sich allerdings alle Seiten bewegen. Sonst ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass der für sämtliche Beteiligte unbefriedigende Mischverkehr umgesetzt wird, den nach allen Anzeichen wohl niemand will. Damit kommt Verkehrsminister Winfried Hermann eine Schlüsselrolle zu.
Denn die optimale Variante - eine Trasse entlang der Autobahn - kostet eine Menge Geld. Wer wie die Landesregierung die Projektkosten strikt deckelt, wird auf nur wenig Verständnis für Nachbesserungen und damit Mehrausgaben bei der Bahn treffen. Die Verhandlungen an der Stelle werden der Knackpunkt sein. Warten wir also im ersten Schritt auf die Vorschläge der Bahn für machbare Trassenvarianten. Dabei heißt es Abschied nehmen vom Alles oder Nichts.
Denn die optimale Variante - eine Trasse entlang der Autobahn - kostet eine Menge Geld. Wer wie die Landesregierung die Projektkosten strikt deckelt, wird auf nur wenig Verständnis für Nachbesserungen und damit Mehrausgaben bei der Bahn treffen. Die Verhandlungen an der Stelle werden der Knackpunkt sein. Warten wir also im ersten Schritt auf die Vorschläge der Bahn für machbare Trassenvarianten. Dabei heißt es Abschied nehmen vom Alles oder Nichts.






