Was leistet Wachstum?
Aus der der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“
(c) DBT/ Simone M. Neumann (17.01.2012) Ein heftiger Streit über den Wachstumsbegriff und über die Bedeutung einer steigenden Wirtschaftsleistung für die ökonomische wie gesellschaftliche Entwicklung prägte am Montagnachmittag den Auftakt der Sitzung der Enquetekommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität". Dies berichtet die Parlamentskorrespondenz des Deutschen Bundestages.
Die FDP-Abgeordnete Judith Skudelny wies Kritik, ein dynamisches Wachstum habe negative Auswirkungen auf die Umwelt, mit dem Argument zurück, eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sei für ökologische Fortschritte unabdingbar.
Lesen Sie hier den Artikel der Parlamentskorrespondenz des Deutschen Bundestages.
Lesen Sie hierzu den Artikel "Enquetekommission uneins: Wie weit wollen wir noch wachsen? in der TAZ.
Lesen Sie hierzu den Artikel "Wiener Schnitzel statt Wachstum" auf Spiegel Online.
Wachstum sei zudem bedeutsam für das soziale Wohlergehen. In einem ökonomisch entwickelten Land wie der Bundesrepublik Deutschland "kann sich jeder Medizin leisten, in Afrika ist das nicht der Fall", sagte Skudelny. Angesichts technischer Fortschritte etwa bei Autos oder Kühlschränken betonte die FDP-Parlamentarierin, dass Wachstum nicht mit ökologischen Belastungen einhergehe, sondern Verbesserungen bewirke.



