Als ordentliches Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages möchte ich das ökologische Gesicht der FDP stärken.
Umweltpolitik darf thematisch nicht nur aus Klima- und Energiepolitik bestehen. Auch Einflüsse wie Lärm, Licht, Strahlen und Feinstaub können die Menschen gerade im Alltag stark belasten. Hier gilt es, auf Belastungen adäquat zu reagieren, um die Menschen zu schützen, ohne die Wirtschaft über Gebühr zu belasten. Diese Gratwanderung gelingt nach meiner Auffassung am besten, indem Politik die Ziele vorgibt, aber nicht den Weg, wie diese Ziele zu erreichen sind. Als Berichterstatterin für die Themen Lärmschutz und Strahlenschutz werde ich mich bei den betreffenden Gesetzesvorhaben und Debatten für den liberalen Weg stark machen.
Außerdem setze ich mich in meinem Wahlkreis Esslingen/Nürtingen dafür ein, den Naturschutz vor Ort zu stärken. Ziel liberaler Umweltpolitik sollte es hier sein, einen gerechten Ausgleich zu finden zwischen den Interessen der Wirtschaft, denen der Naturnutzer sowie den von Belastungen Betroffenen.
Ein besonderes Vorhaben in dieser Legislaturperiode ist die Schaffung eines einheitlichen Umweltgesetzbuches (UGB). Der derzeitige Bundesumweltminister hat nach dem Scheitern des Mammutprojektes unter schwarz-rot einen neuen Aufschlag während der schwarz-gelben Regierungszeit bereits angekündigt. Ein UGB würde das zersplitterte Verfahrensrecht im Umweltbereich vereinheitlichen und darüber hinaus der deutschen Umweltpolitik endlich ein selbstbewusstes Gesicht geben. Den parlamentarischen Prozess zur Schaffung des UGB werde ich für die FDP-Bundestagsfraktion federführend begleiten.
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